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Etap 2012

 

 

 

ETAPPENFAHRT 2012 IM MÜNSTERLAND

Biblis- Einer der sportlicher Höhepunkt der jährlichen Rennradsaison ist seit vielen Jahren die Etappenfahrt der Bibliser RTF-Abteilung.  Rund um Münster Land und Leute kennen zu lernen stand vom 10. bis zum 17. Juli für die Rennradfahrer auf dem Programm. Mit dem Auto wurde von einigen Sportlern das Gepäck nach Ascheberg voraus gefahren. Die übrigen brachten ihre Rennmaschinen mit der Bahn nach Münster / Westfalen. Dort wurden sie schon von den Vorausfahrern mit deren Rennern erwartet. In einer ersten großen Schleife ging es gemeinsam zum Hotel Jagdschlössel, dem Dauerquartier für die nächste Woche.

Mit „Rund um Münster“ hatte Kurt Waplinger, der Touren – Guide der „Etap 2012“ für den zweiten Tag eine 120-km-Tour ausgesucht. Doch gleich dreimal schlug die „Pannenhexe“ zu: Nach 500 Meter gab mit lautem Pfeifton Schlauch und Reifen von Horst Westenberger den Dienst auf. Kaum wieder nach dem Austausch auf dem Rad, kündete rhythmisches „Klack, Klack, Klack“ vom Speichenbruch bei Volker Henseler. Der Dritte im Bund war Erhard Dörfler mit dem nächsten platten Reifen. Und ebenfalls drei nicht eingeplante Stopps bescherte Petrus: Kurzzeitige, aber heftige Regenfälle trieben die Rennfahrer zu trockenen Unterständen. Doch auch dies konnte die Radfahrer nicht verdrießen: Bei Tour durch Senden, Laer, Greven, Telgte zurück nach Aschberg wurde Münster auf einer 120-km- Strecke umrundet.

Der nächste Tag begann gleich mit heftigem Dauerregen. „Wenn wir schon nass werden, dann gleich richtig“, sagten sich die Sportler. Und ab ging´s ins Hallenbad des Hotels. Und um den Regentag zu nutzen, stand anschließend „Kulturprogramm“ an: Das alte Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop ist ein sehenswertes Technik- und Industriemuseum. Um 14 Meter hob das Schiffshebewerk erstmals im Jahre 1899 die Schiffe an. Eine Meisterleistung deutscher Ingenieur im 19. Jahrhundert.

Mit Regen ging´s auch am nächsten Tag weiter. Doch nach dem Besuch der Natur- Solebadelandschaft in Werne hielt es nachmittags einige der Radler nicht von der nächsten Tour ab.

Schließlich ist die westfälische Küche so schmackhaft und deftig, da muss unbedingt sportlicher Ausgleich sein.

Der sportliche Ausgleich kam dann auch in den nächsten Tagen ausreichend zum Tragen: Dank der guten Vorbereitung der Touren durch Kurt Waplinger wurden über 500 km erstrampelt, bevor es wieder mit der Bahn zurück ging. Doch auch diese Fahrt war mit Hindernissen verbunden: Der vorgebuchte Zug mit den reservierten Sitz- und Rennradplätzen wurde kurzfristig von der Bahn nicht fahrplanmäßig auf der gesamten Strecke eingesetzt. Mit Unterstützung der DB-Servicestelle in Münster konnte mit 2 Stunden Verspätung die Rückfahrt inklusive der Rennräder angetreten werden.

Besonderen Dank hat Kurt Waplinger verdient: Die verschiedensten Touren im Münsterland hat er wieder hervorvorragend mit dem Tourenplaner ausgearbeitet und bestens vorbereitet. Von allen Fahrern wurde er dafür besonders gelobt.

Gruppenfahrt auf den breiten Radwegen des Sauerlands

 

 

 

 

 

 

 

 

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