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Liebesbriefe an das Kunstradfahren

Als kleine Motivation bzw. damit man sich in dieser abstinenten Zeit nochmal ins Gedächtnis ruft, warum man bei diesem besonderen Sport ist, bekamen die Aktiven von Samira die Aufgabe einen Liebesbrief an das Kunstradfahren zu verfassen. Die Abteilungsleiterin war sehr angetan von den Ergebnissen.

Hier gibt es einige Briefe (natürlich anonym) zu lesen:

 

„Liebesbrief ans Kunstradfahren

Ich fahre Kunstrad, weil es interessant ist und Spaß macht. Man lernt seinen Körper durch Kraft, Koordination und Dehnung besser kennen. Außerdem darf man manchmal auch ein bisschen rumblödeln, was die Stimmung nochmals aufmuntert.

Kunstrad ist sehr vielfältig: Zum einen hat man viele verschiedene Übungen und zum anderen kann man sich entscheiden, ob man alleine oder im Team oder beides fahren will. Es gibt viele Herausforderungen, aber sobald man eine überwunden hat, freut man sich darauf, diese immer wieder zu überwinden.

Mir macht vor allem das 2er-Fahren Spaß. Mittlerweile treibt mich jedoch mehr der Ehrgeiz an immer mehr zu lernen, weiter zu kommen und Spaß daran zu haben. Wichtig finde ich hierbei den Erfolg seiner Arbeit zu spüren.“

 

„Warum fahre ich Kunstrad?

  • Es macht Spaß
  • Körper trainieren
  • Besser werden, weiter aufsteigen (Erfolg)

Was macht daran Spaß?

  • Neue Übungen zu lernen
  • Erfolg zu haben
  • Gemeinsam mit dem Verein Zeit verbringen

Was treibt mich an?

  • Motivation eine neue Übung zu lernen
  • Besser zu sein als andere (z.B. als Geschwister oder auch beim Wettkampf)“

 

„Warum ich Kunstrad mag

  1. Es macht Spaß mit allen zu trainieren und neue Übungen zu erlernen
  2. Es ist ein besonderer und außergewöhnlicher Sport, den nicht jeder kann
  3. Ich mag den Nervenkitzel vor dem Wettkampf und vor allem der Erfolg danach macht einen glücklich
  4. Beim D-Kader finde ich neue Freunde und habe Spaß mit ihnen gemeinsam zu üben
  5. Allgemein mag ich Kunstrad, weil es eine tolle Sportart ist und ich meine Talente auf dem Rad ausüben kann. Ich finde es toll coole Übungen zu schaffen und auch etwas Mut aufs Spiel zu setzen, da diese Sportart ja nicht so ungefährlich ist (An Haltung muss ich noch üben 😀 )“

 

„Liebes Kunstradfahren,

ich liebe dich aus vielen Gründen. Natürlich liebe ich es Sport zu machen, mich zu bewegen, aber das trifft ja nicht nur auf dich zu. In erster Linie sind es meine Vereinskollegen und Sportler, die mir den Anreiz geben jedes Mal ins Training zu kommen und mich anzustrengen – man muss ja ein Vorbild sein. Generell ist das Zwischenmenschliche ein wichtiger Aspekt von dir, selbst wenn dies meine Produktivität an manchen Tagen sehr beeinträchtigt.

Was ich noch so an dir liebe ist einfach die Tatsache, dass ich echt nicht schlecht bin und viel erreicht habe. Das macht mich stolz Kunstradfahrer zu sein. Selbst wenn es in dieser Sportart nicht viel bedeutet auf Platz 1 zu stehen, wenn man kaum Konkurrenz hat, ist es dennoch ein schönes Gefühl für seine Anstrengungen geehrt zu werden und diese anerkannt zu bekommen.

Mein letzter Punkt warum ich dich so liebe ist die Tatsache, dass du mein längster Lebensbegleiter (außerhalb meiner Familie) bist. Du bist ein Teil meiner Identität und das will ich nicht aufgeben. Selbst wenn ich nicht mehr Kunstradfahren sollte, werde ich Kunstradfahrer bleiben, so lange es mir nur irgend möglich ist. Und ich werde mich für das, was du mir gegeben hast revanchieren, indem ich dich und deine Sportler unterstütze.

MfG

XX“

 

 

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